17. Oktober 2017

Dienstagspost: Stillbeziehung=Stillkrise?

Hej Ihr Lieben,

überall wird geprädigt, dass Stillen ganz natürlich sei. Bei vielen klappt es auf Anhieb, aber was wenn es nicht der Fall ist? Man macht sich Vorwürfe und genau das macht es die Sache nicht leichter.

Meine liebe Ann-Marie @_lieblingskinder_ erzählt uns ihre Stillgeschichte:


Als ich den postiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, stand eines für mich von Anfang an fest:
Ich möchte stillen.

Es gab viele Punkte, die für mich dafür sprachen, aber am meisten, dass es das Beste für mein Kind sein wird, es mit Muttermilch zu versorgen.
Somit war das Thema für mich damit auch gedanklich abgearbeitet und ich kaufte weder Fläschchen noch Milchpulver.

Dann kam der Tag der Geburt. Elf Tage vor dem errechnet Geburtstermin kam unsere Tochter, mit 2400 Gramm, auf die Welt.
Sie war so zart und winzig, wie sie das erste Mal auf meiner Brust lag, werde ich niemals vergessen.

Unsere Stillbeziehung begann schon sehr schwierig, durch ihr geringes Geburtsgewicht, war sie viel zu schwach um von der Brust zu trinken.
Ich pumpte also ab, um den Milcheinschuss zu unterstützen und fütterte die abgepumpte Milch mit der Spritze nach jedem Stillen als kleinen Bonus zu.
Durch das abpumpen, kam der Milcheinschuss schneller und viel stärker als gewünscht und ich hatte Muttermilch im Überschuss, was mir sehr starke Schmerzen bereitete.
Hinzu kam das meine Brüste so gefüllt waren, dass unsere Tochter nicht in der Lage war, die Brustwarze zu fassen und ich musste vor jedem Anlegen die Milch ausstreichen.
Also hieß es abpumpen,ausstreiche,stillen,feeden und wieder von vorne, Tag und Nacht, alle zwei Stunden.
Am fünften Tag, hatte sie trotz aller Bemühungen, die 10% abgenommen, die jedem Baby nach der Entbindung eingeräumt werden.
Ich wusste, dass das völlig normal war, aber trotzdem war ich enttäuscht, dass all meine Bemühungen, umsonst waren. 

Endlich, am sechten Tag nach der Entbindung, hatte sie endlich zugenommen und wir durften die Klinik mit 2180 Gramm verlassen.

Ich dachte jetzt konnte es ja eigentlich nur bergauf gehen. Sie nahm immer weiter zu und wurde kräftiger, so dass ich weder abpumpen noch zufüttern musste.
Ich gewann neue Motivation und freute mich auf eine tolle Stillzeit.
Aber unsere Stillbeziehung wurde igendwie nicht besser, nach dem Clusterfeeding über mehrer Abende, waren die Stillabstände nie länger als ein einhalb Stunden.

Ich konnte den Wecker danach stellen, wann sie wieder an die Brust wollte und es verging Tag um Tag und Woche um Woche und es wurde nicht besser.
Ich habe alles versucht, um die Abstände zu verlängern, aber wenn der Hunger kam, half kein Tragen oder kuscheln, es musste gestillt werden.
Total verständlich, aber sie trank immer nur eine Seite, ich konnte sie nicht davon überzeugen, mehr zu trinken und so wurden die Abstände nicht länger, sondern immer kürzer, denn der Bedarf wuchs ja schließlich mit ihrer Körpergröße immer weiter an.

Und so kam sie selbst in der Nacht fast stündlich und ließ sich nur mit der Brust beruhigen.
Fünf lange Monate war dieses stündliche Stillen unser täglicher Begleiter.
Ich war vollkommen ausgelaugt, habe nicht mehr geschlafen, mehrfach wollte ich alles hinschmeißen, war unaustehlich, bot ihr immer wieder die Flasche an,in der Hoffnung, dass da durch alles besser werden würde.
Die Flasche nahm sie aber nicht an und so verfluchte ich das Stillen, ich habe es beinnahe gehasst und fühlte mich als Gefangene meines eigenen Kindes.
Ich kam kaum noch vor die Tür und fühlte mich einfach unverstanden von allen.

Aber was soll ich sagen, die Zeit hat es gerichtet, irgendwann, ich glaube sie war knapp 6 Monate alt, da regelte sich alles auf einmal wie von selbst, als hätte jemand einen Schalter umgelegt,die Stillabstände wurde immer größer und wir fingen mit der Beikost an.

Die Nächte wurden viel besser und von dem stündlichen Dauernuckeln und Stillen war nicht mehr viel übrig geblieben. Unsere Tochter schlief beinnahe von heute auf morgen durch.

Was mit los war in den ersten sechs Monaten? Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich habe eine Vermutung:
Sie hatte große Anpassungsschwierigkeiten an ihre Umwelt, nicht nur, dass sie Dauergestillt werden wollte, fand sie andere Menschen ganz schrecklich, sie weinte bereits,wenn man sie nur ansah und wollte am liebsten den ganzen Tag in ihrer gewohnten Umgebung, ihr Zuhause, sein.

Heute tut es mir leid, in dem Moment in dem mein Kind mich so gebraucht hat, so schwach gewesen zu sein. Mich als Gefangene gefühlt zu haben, aber in der Situation konnte ich nicht anders, ich war restlos überfordert.

Mittlerweile, haben wir ein zweites Kind und ich habe mich dazu entschieden wieder zu Stillen und ich bereue es nicht eine Minute.
Ich habe aus meinen schlechten Erfahrungen so viel gelernt und unser Sohn ist fast 8 Monate und ich genieße das Stillen in vollen Zügen.Und er sowieso.

Danke liebe Ann-Marie für Deine Ehrlichkeit. Seit meiner 2. Schwangerschaft folge ich der Familie und erfreu mich an den schöne Bildern. Wer Lust hat, springt einach auf Instagram und abboniert den Account!

Habt es fein und bis bald, Eure Evi aus dem Norden
 

16. Oktober 2017

Herbstliche Tischdeko und ein Statement zur Werbung



Es braucht keinen Anlass um einen Tisch herbstlich schön zu dekorieren. Auch diesmal zeige ich die Tischdeko als Inspiration für euch. Mir war einfach danach zu dekorieren. Dabei habe ich gar nicht so viel zu erzählen, sondern möchte nur ein paar Fotos mit Euch teilen. Ich hätte da doch etwas, was mir auf den Senkel geht. Werbung! und zwar nicht die Werbung, die ich sehe, sondern die, die ich selbst mache. Ich kennzeichne sie. IMMER! Aber sobald Leser z.B. das Wort Werbung lesen, wird einfach drüber gescrollt. Egal wie gut der Mehrwert ist. Als Beispiel der letzte Halloweenbeitrag. Ich dekoriere jedes Jahr für Halloween. Und jedes Jahr bekomme ich einige Nachrichten, dass mein Post hier oder bei Instagram als Inspiration für die eigene Dekoration diente. Dieses Jahr arbeite ich wie letztes Jahr auch mit einem Shop zusammen. Nur habe ich beschlossen, dass ich den Hashtag Werbung nicht zwischen 100 anderen Hashtags verstecke, sondern gleich an den Anfang setze (wie es der Gesetzgeber von JEDEM verlangt, der etwas kostenlos zugeschickt bekommt). Zur Dekoration habe ich mir Gedanken gemacht und es macht verdammt viel Arbeit die Ideen dann auch umzusetzen. Ich habe sogar beim Shop um einen Rabattcode für die Leser gebeten, die sich solche Dekoration bestellen wollen. Das Bild wurde von einigen gespeichert, aber Likes bekommt es kaum. Warum? Weil ich die Materialien kostenlos bekommen habe? Im Grunde genommen möchte der Gesetzgeber, dass man ALLES! (egal ob gesponsert oder selbst bezahlt) als Werbung betitelt. Denn auch wenn ich es selbst bezahle, ist es absatzfördernd und somit gilt dies aus als Werbung.
Weshalb mach ich Werbung? Ganz ehrlich? Weil ich die Möglichkeit habe! Wer diese Möglichkeit hat und es für sich nicht anwendet: Ok. Ich habe das Glück, dass es Leute gibt, die Ideen z.B. auf meinem Instagram-Account zu schätzen wissen.
Ob es ein Meckerpost ist? Jupp, aber es ist mein Blog und ich kann schreiben wonach mir ist :-P

So nun kommen wir zu ungesponserten Bildern, trotzdem Werbung für Mini-Boos, Herbstblätter etc. Der Herbst bringt uns wie jedes Jahr warme Farben, gemütlichen Kerzenschein und traumhafte Sonnenuntergänge.
Die gesammelten Blätter die Mädchen werden einfach mit in die Deko eingebunden.
Die schönen Teelichter sind von Riviera Maison (selbstgekauft, aber WERBUNG) und können nach Belieben befüllt werden. Allerdings mag ich sie im Moment ungefüllt am liebsten.



Wer etwas Herbst auf sein Sofa bringen möchte, besorgt sich ein paar Kissen in herbstlichen Farben wie z.B. diese von H&M (selbstgekauft, aber WERBUNG). In meinem Fall habe ich einfach zwei Kissen ausgetauscht und schon sieht das Sofa herbstlicher aus.
  


Übrigens kommt unser Kletterdreieck wieder zum Einsatz, da die Lust auf Frischluft bei Dauerregen schwindet. Nicht bei den Mädchen… Aber bei mir.


Kurz nach dem Shooting sieht es bei uns so aus, da meine Sammelmäuse sonst die Blätter fröhlich in der Gegend verteilen würden.

So Ihr Lesehasen, startet gut in die neue Woche und habt es fein, Eure Evi aus dem Norden!

8. Oktober 2017

Sweet Table für die Halloween-Party



Hey liebe Leute, genauso wie die letzten Jahre freue ich mich schon tierisch auf Halloween und alles was mit der Vorbereitung zu tun hat. Das hat mit schon die letzten Jahre viel Freude bereitet. Wer mir schon länger folgt, weiß wie gern ich einen Sweet Table herrichte. Während sich die letzten Male um die Farben Schwarz und orange drehten, habe ich dieses Jahr das Orange ausgetauscht. Zuerst war die Überlegung auf grün zu wechseln, allerdings ist es doch eine andere Farbe geworden.

Während viele Deutsche mit Halloween nix anfangen, zelebriere ich es ziemlich gerne. Mag aber auch damit zusammen hängen, dass ich mich gerne mit Dekoration beschäftige. Schaut man über den großen Teich, steht das Fest im Zeichen vom Grusel und Süßigkeiten. Im Hause Deko-Hus gibt es zwar den einen oder anderen gruseligen Aspekt, aber er steht nicht im Vordergrund. Natürlich ist mir klar, dass für einige schon die Spinnen gruselig währen. Für die Mädchen und mich sind es keinesfalls gruselige oder eklige Tiere (Kann sich im Laufe der Zeit aber ändern). 

Nichtsdestotrotz wird auch hier in Deutschland Halloween immer bekannter. Diese Tatsache erleichtert die Dekosuche ganz enorm.
Nun höre ich auf zu schnacken und zeige Euch das erste Resultat von meinem Halloween in Schwarz und Lila.

Wie bei fast jeder Feier, darf die Luftballongirlande nicht fehlen. Normalerweise ziert diese unseren Eingang. Dieses Mal durfte sie ihren Platz über den Sweet Table einnehmen. Den Trend der Follienballons* begrüße ich sehr. Nicht nur zum Geburtstag verleihen diese einen besonderen Touch. 

Wie süß ist denn bitte dieser Geist? Gefunden bei PomBallon* Passend zu den Flaschenaufklebern gibt es Luftballons und Strohhalme. Bei Anna findet Ihr alles, was das Halloweenfanherz begehrt.
Bei den Süßigkeiten bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich sie lose oder in kleinen Tüten kaufen werde. Aber eins ist sicher: Schlecht werden sie bei uns garantiert… NICHT! 

Beim Kuchen greife ich bei Halloween auf das „Altbewehrte“ – Rührkuchen. Allerdings mit einer Geheimzutat. Den Kuchen habe ich mit Lebensmittelfarbe eingefärbt. Genauso verhält es sich mit den Butterplätzchen, die ich in Katzenform ausgestochen habe. Einige sind mit Fondant verziert.
Was mir besonders gut gefällt, ist das Spinnennetz in Lila. Es macht das Ganze nicht so düster und hebt sich von der hellen Wand und Tischdecke besser hervor.
Nun einmal die Rezepte:
Rührkuchen
400 gr. Butter
400 gr. Zucker
500 gr. Mehl
1 Pck. Vanillezucker
7 Eier
1 Pck. Backpulver
Alles miteinander vermengen bis ein homogener Teig entsteht. Zum Schluss 3 Esslöffel vom Apfel-Kürbis-gelee hinzufügen. Der Teig reicht für 3x 18er Gugelhupfformen. Die Form zu 2/3 füllen und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25-35min backen. Bitte macht nach 25 min eine Stäbchenprobe.

Butterkekse für 2 Backbleche
250 gr Mehl
125 gr weiche Butter
125 gr Zucker
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
¼ abgeriebene Zitronenschale
Alle Zutaten vermengen und den Teig vor dem Ausrollen 30 min im Backofen ruhen lassen. Nach dem Ausstechen die Kekse für 7-10 Min bei 200 Grad Ober-/Unterhitze backen. 
Wir freuen uns schon total auf die Feier. Nächstes Wochenende werde ich beginnen draußen zu dekorieren. Die Große lieb es das Spinnennetz zu verteilen. Ratet mal wer es nachher alleine wieder einsammelt :-D?


Beim nächsten Halloween-Post dürft Ihr gerne Eure Links reinsetzen. Dann haben wir eine tolle Sammlung von Ideen.
Spinnennetz, Spinnenkonfetti, Luftballons, Girlande, Strohhalme, Flaschenaufkleber, Pappteller mit der süßen Spinne, Federboa, Keksausstecher: PomBallon.de *Werbung*

Habt es fein und einen super Start in die neue Woche,
Eure Evi aus dem Norden